

11:00-15:30 Akademie der Künste, Hanseatenweg, Clubraum
Eintritt 5/3 EUR
Mit Jörg Drews Mitbegründer des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie, München Loss Pequeño Glazier Electronic Poetry Centre, Buffalo Eric Giraud Centre international de Poésie, Marseille Ursula Haeusgen Lyrik Kabinett, München Richard Kämmerlings Journalist, F. A. Z. Gert Mattenklott Literaturwissenschaftler, Freie Universität Berlin Antonio C. de Moraes Sartini Museu da Língua Portuguesa, São Paulo Daniela Seel Dichterin und Verlegerin, kookbooks, Berlin Thomas Sparr stellv. verlegerischer Leiter des Suhrkamp-Verlages, Frankfurt a. M. Ulf Stolterfoht Dichter, Berlin Margo Viscusi Poets House, New York Moderation Matthias Kroß Einstein Forum
Potsdam
Lyrik ist eine eigenständige Kunstform, mit eigenen Gesetzen von Produktion und Rezeption. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen es noch immer kein Zentrum für Poesie gibt. Leiter von internationalen Poesiezentren, Dichter, Journalisten, Literaturwissenschaftler und Verleger diskutieren, wie ein solches Zentrum beschaffen sein sollte, wie es den aktuellen Stand der Lyrik und den ihrer Reflexion zeigen, das Gedächtnis dieser Kunstform reorganisieren, eigene Projekte initiieren und mit Veranstaltungen und Archiven die Dichtung der Gegenwart insgesamt präsenter machen könnte.
Mit freundlicher Unterstützung durch: Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.

20:00 Akademie der Künste, Hanseatenweg, Studio
Eintritt 9/7 EUR
Mit Armando Artur Dichter, Mosambik Olinda Beja Dichterin, São Tomé und Principe mit Ndu Schlagzeug Kalaf Dichter und Musiker, Angola Mário Lúcio Dichter und Musiker, Kap Verde mit Stephane Perruchet Percussion und Edson Dany Guitarre João Maimona Dichter, Angola Tony Tcheka Dichter, Guinea-Bissau Moderation Manuela Sambo Malerin, Berlin
Angola, Guinea-Bissau, Kap Verde, Mosambik sowie SãoTomé und Príncipe sind Länder, die das blaue Symptom der portugiesischen Saudade, die Sehnsucht nach der Sehnsucht, geerbt haben. Aber leider verbinden auch postkoloniale Konflikte diese fünf Länder, in denen Dichtungin portugiesischer Sprache entsteht. „O mar de África“ überquert das Meerund nimmt uns mit auf eine musikalisch-poetische Reise durch diese verschiedenen„Afrikas“. Im Rahmen der Veranstaltung begrüßt die Webseite fürinternationale Dichtung www.lyrikline.org mit Artsinitates Simbabwe und Kwanitrust Kenia erste Partner aus Afrika in ihrem Netzwerk und wird als „Ort imLand der Ideen“ ausgezeichnet.
Mit freundlicher Unterstützung durch: Auswärtiges Amt, Fundação Calouste Gulbenkian, GeneraldirektionBuch und Bibliotheken des Ministeriums für Kultur Portugal